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Als „Staatlich geprüfter Techniker“ hat die Fachschule für Technik des Berufskollegs Erkelenz am Donnerstag, den 25.06.2020, die diesjährigen Absolventen der Fachschule für Technik verabschiedet. Da die Absolventen größtenteils zusätzlich die Berechtigung zum Besuch einer Fachhochschule erworben haben, erhalten sie die Zulassungsvoraussetzung zu einem weiterführenden Bachelor- und Masterstudium an einer Hochschule.

Konkret kooperiert die Fachschule mit der Fachhochschule Aachen (Campus Jülich). Bei Aufnahme eines Bachelorstudiums an der FH Jülich erkennt diese Prüfungsleistungen an, die in Erkelenz an der Fachschule abgelegt wurden. Hierdurch können die Erkelenzer Absolventen ihre Studienzeit deutlich verkürzen.

 

Absolventen (v.l.):

Viktor Ol’Gejzer, Michael Hieske, Robin Uhlworm, Thomas Petrauskas, Jens Hennes, Marc Philipps, Katharina Thomas, Lars Bröker, Waldemar Hofman, Dustin Köpp, Tobias Mausberg, Jan Dahlmanns, Christopher Drießen, Alexander Michel, Maksim Kuzmitsch, Marc Hermanns (nicht auf dem Bild)

Lehrer der Abschlussklasse:

Bernhard Kauenberg (Bereichsleitung) und Johannes Haas (Leiter der Fachschule)

Weitere Lehrer der Abschlussklasse: Frau Flöth, Herr Fleck und Herr Dr. Söding

 

Informationen zur diesjährigen Projektarbeit:

Wie jedes Jahr hat die Projektarbeit, die in Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Firmen erstellt wird, ein besonderes Gewicht in der Weiterbildung. Sie erfordert ein hohes Maß an Zusammenarbeit und Planung. Als wichtige Schnittstelle zur praxisnahen Arbeit ist sie daher eine exzellente Vorbereitung auf die spätere Tätigkeit eines Technikers.

Leider musste in diesem Jahr wegen der Corona-Krise auf die öffentliche Projektpräsentation verzichtet werden.

Nachfolgend sind die einzelnen Projektarbeiten kurz skizziert:

 

 

Projektarbeit:                 Entwicklung und Konstruktion einer Hebe- und Schwenkvorrichtung für Getränkekartonblanks

Projektteam:                  Katharina Thomas, Alexander Michel, Jan Dahlmanns, Christopher Drießen

Kooperationspartner:   Elopak EQS GmbH; Mönchengladbach

Ansprechpartner:         Herr Pringal

Betreuender Lehrer:     Herr Kauenberg

Zusammenfassung:

Ziel dieses Projektes war die konstruktive Gestaltung und Auslegung einer Hebe- und Schwenkvorrichtung für Getränkekartonrohlinge. Durch das Heben und Drehen der Getränkekartonrohlinge von der Palette auf die Abfüllmaschine entsteht eine hohe physische Belastung für den Maschinenbediener. Pro Stunde müssen ca.30 Getränkekartonrohlinge mit einem Gewicht von je 12 bis 18 kg gehoben und gedreht werden.

Diese Vorrichtungen sollen eine ergonomische Entlastung für den Maschinenbediener in der Produktion sicherstellen.

Das Heben der Rohlinge erfolgt durch eine mobile Schwenkvorrichtung mit einem integrierten Vakuumsauger. Anschließend wird das Drehen der Rohlinge über ein an der Maschine angebrachten Schwenktisch ausgeführt.

Das Projekt hatte folgende Arbeitspakete/ Abschnitte:

  1. Konzeption
  2. Konstruktion
  3. Erneute Konzeption
  4. Auslegung
  5. Detailkonstruktion

 

 

Projektarbeit:                 Schaumreduktion mittels Ultraschalles in diskontinuierlichen Füllsystemen

Projektteam:                  Lars Bröker, Marc Hermanns, Dustin Köpp, Tobias Mausberg

Kooperationspartner:   SIG Combibloc Systems GmbH

Ansprechpartner:          Herr Rempel

Betreuender Lehrer:     Herr Soeding

Zusammenfassung:

Die SIG Combibloc Systems GmbH ist einer der weltweit führenden Anbieter für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie im Bereich Kartonverpackungen und Abfülltechnologie.

Ein wichtiges Thema in der Getränkeindustrie ist die Vermeidung der Schaumbildung. Beim Füllen der Kartonverpackungen kann eine Schaumbildung zu Verunreinigungen und Unsterilität führen.

Die Aufgabe bestand darin, eine Ultraschalleinheit in einen Teststand zu integrieren und zu testen, inwieweit der Ultraschall den Schaum bei verschiedenen Produkten reduziert.

Die Ergebnisse wurden in einer wissenschaftlichen Dokumentation festgehalten.

Das Projekt hatte folgende Arbeitspakete/Abschnitte:

  1. Durchführung eines Marktscreenings von Ultraschall-Anbietern
  2. Konstruktion und Konzeption des Teststands inklusive der Ultraschalleinheit
  3. Durchführung der Tests mit verschiedenen Produkten
  4. Wissenschaftliche Dokumentation der Ergebnisse

 

 

Kooperationspartner:   MTE GmbH; Gladbacher Str. 385; 41748 Viersen

Ansprechpartner:         Herr Heinz

Projektteam:                  Viktor Ol‘Gejzer, Michael Hieske, Waldemar Hofmann, Maksim Kuzmitsch

Betreuender Lehrerin:  Frau Flöth

Zusammenfassung:

Die Firma MTE GmbH baut Waschroboter für Autowaschanlagen für die Firma Cleancar.

Inhalt des Projekts war die Weiterkonstruktion und Optimierung eines vorhandenen Waschroboterprototyps.

Ziel war es hierbei, bestimmte Elemente des Prototyps auf Dauerfestigkeit zu kontrollieren, statische Überdimensionierungen zu eliminieren bzw. eine unzureichende Dauerfestigkeit mittels der FEM-Analyse nachzuweisen.

Als Bestandteil des Prototyps wurde ein Mechanismus konzipiert, der die Waschrolle zeitverzögert absinken lässt. Vorgabe war eine ausschließlich mechanische Lösung, die sich automatisch adaptiv an die Wagenhöhe anpasst.

 

Projektarbeit:                 Umkonstruktion eines Pumpenantriebs von Kurbelwellenantrieben auf Hydralikzylinderantrieb

Kooperationspartner:   MHWirth; Kölner Straße 71-73; 41812 Erkelenz

Ansprechpartner:         Herr Jaeger

Projektteam:                  Robin Uhlworm, Marc Philipps, Thomas Petrauskas, Jens Hennes

Betreuender Lehrer:     Herr Haas

Zusammenfassung:

Die Firma MHWirth GmbH ist ein Unternehmen, welches Bohrlösungen und Dienstleistungen für die Öl- und Gasindustrie, sowie Pumpensysteme für Bergbau und für die verarbeitende Industrie herstellt.

Membranpumpen werden z.B. zur Förderung von Materialien im Bergbau benötigt.

Für dieses spezielle Einsatzgebiet werden ständig kompakte und effiziente Membranpumpen benötigt.

Im Rahmen der Projektarbeit sollte eine bestehende Membranpumpe, welche sonst mit einem Kurbeltrieb ausgestattet ist, auf einen Hydraulikantrieb umgestellt werden.

Die Aufgabe bestand darin, den Umbau konstruktiv auszulegen und alle notwendigen Berechnungen durchzuführen. Dabei war es wichtig, unter Verwendung der Modulbauweise die gewünschte Leistung beizubehalten.

 

 

Informationen zur Fachschule für Technik

In die Fachschule wird aufgenommen, wer den Facharbeiter- bzw. Gesellenbrief in einem technischen Beruf oder eine einschlägige Berufstätigkeit von 5 Jahren vorweisen kann. Besteht ein einschlägiges Berufsausbildungsverhältnis, ist bei besonderer Qualifikation die Aufnahme ab dem 2. Lehrjahr auch schon zu diesem Zeitpunkt möglich.

Die Fachschule für Technik in Erkelenz bietet die Fachrichtung Maschinenbautechnik mit dem Schwerpunkt Entwicklungstechnik an. Im ersten Ausbildungsabschnitt werden schwerpunktmäßig Kommunikations- und Informations­techniken vermittelt. Dazu gehören z.B. INVENTOR, SPS und MS Office. Alle Kurse haben einen Umfang von 40 – 80 Stunden, die Teilnahme wird zertifiziert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vermittlung von mathematisch-naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen, wie z.B. Maschinenelemente und Mechanik sowie ein 160-stündiger Englischunterricht. Zusätzlich besteht die Möglichkeit die Ausbildereignungsprüfung nach AEVO abzulegen.

Im zweiten Abschnitt werden ausschließlich die Lernbereiche „Entwicklung und Konstruktion von Produkten und Betriebsmitteln“, „Herstellen von Produkten und Betriebsmitteln“ sowie „Betriebliches Management“ unterrichtet.

Weitere Informationen finden Sie hier.