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Ausgestattet mit einem neuen Logo und seit dem 1. August 2019 auch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, fand der Wettbewerb „Jugend debattiert“ auch in diesem Jahr wieder am Berufskolleg in Erkelenz statt.

In unterschiedlichen Bildungsgängen haben sich unsere Schülerinnen und Schüler wieder auf den schulinternen Wettbewerb vorbereitet, um sich in Form einer Debatte mit anderen zu messen. Am 05.02.2020 war es dann so weit, die Teilnehmerliste war mit 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut gefüllt, so dass in vier Gruppen die vier punktbesten Debattanten ermittelt werden mussten, die sich dann im Finale noch einmal der vierköpfigen Jury stellen durften.

Diese Finaldebatte findet traditionell vor Publikum statt und wird auch von der hiesigen Presse (Presselinks s.u.: [1][2]) begleitet, was die Wertschätzung gegenüber den Debattanten  noch einmal erhöhen soll.  Somit ist es seit Langem selbstverständlich, dass unser Schulleiter Jan Pfülb und in diesem Jahr der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen die Finaldebatte begleiten. Gerne hat der Bürgermeister die Schirmherrschaft für den Schulwettbewerb übernommen.

Ein Thema, das aktuell ist und unsere Schülerinnen und Schüler anspricht, stand im Vordergrund der diesjährigen Debatte. Daraus ergab sich die Streitfrage: „Sollten Elektrokleinstfahrzeuge im Straßenverkehr verboten werden?“. Dies wurde in der Finalrunde von den Teilnehmerinnen Anna Jünemann und Sophie Remberg sowie den Teilnehmern Arne Dieterichs und Leo Tinha in einer guten und sachlichen Debatte mit hohem Niveau debattiert. Hierbei hatten Anna Jünemann und Arne Dieterichs die Positionen „pro“ übernommen, den Standpunkt „contra“ vertraten Sophie Remberg und Leo Tinha.

Letztlich überzeugte Arne Dieterichs die Jury und belegte Rang eins, Zweite wurde Anna Jünemann - beide qualifizierten sich somit für den Regionalwettbewerb, der am 13. Februar in der Aula des Cusanus-Gymnasiums in Erkelenz stattfand. Dort trafen sie auf die Gewinner der anderen Teilnehmerschulen, um sich für das Regionalfinale am 18. Februar im Anne-Frank-Gymnasium in Aachen zu qualifizieren. Doch nicht nur die beiden Erstplatzierten, sondern auch die Dritt- und Viertplatzierten durften mit zum Cusanus-Gymnasium.

Hier ging es dann in zwei Debattenrunden zu den neuen Themen: „Soll die Polizei in Pressemitteilungen die Nationalität von Tatverdächtigen nennen?“ und „Soll der Verkauf von Silvesterfeuerwerken verboten werden?“ darum, sich gegen die Sieger der anderen Teilnehmerschulen aus dem Verbund Köln I durchzusetzen. Begleitet und unterstützt wurden sie von Frau Gahr und Herrn Steiner.  Wie in jedem Jahr wurde die Arbeit der offiziellen Wettbewerbsjury vor Ort durch die begleitenden Lehrer ergänzt. Für die angehende BWL-Studentin, Anna Jünemann, und den Schüler der Höheren Berufsfachschule, Arne Dieterichs, hat es am Ende des Tages zwar nicht für eine Qualifikation gereicht, aber die Erfahrungen, die sie sammeln konnten, haben sie nach eigenen Angaben sehr bereichert. So heißt es auch in diesem Jahr wieder: Bis zum nächsten Jahr dann, wenn die Glocke von Jugend debattiert am BKE erklingt.

 

 

[1] RP-online: https://rp-online.de/nrw/staedte/erkelenz/erkelenz-vorrunde-zu-jugend-debattiert-2020-im-berufskolleg-erkelenz_aid-48602361

[2] Aachener Nachrichten: https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/heinsberg/leidenschaftlich-aber-bitte-sachlich_aid-48866169