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Am Montag, dem 1. Juli 2019, fand am Berufskolleg Erkelenz zum ersten Mal ein Aktionstag zum jüdischen Leben in Erkelenz und Umgebung für die Klassen der Berufsfachschule, Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung, statt.

Die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule sollten mithilfe des Projekttages die Gelegenheit erhalten, Erfahrungen an außerschulischen Lernorten zu sammeln und durch Biographie- und Quellenarbeit anschaulich für die Themen Ausgrenzung, Flucht und Vertreibung sensibilisiert werden. Außerdem war es Ziel des Projekts, das Verständnis für das besondere Verhältnis zwischen Deutschland und dem Judentum im Sinne einer nationalen Erinnerungskultur zu fördern. Die Bekämpfung/Prävention von Antisemitismus unter Jugendlichen sowie der Abbau von Vorurteilen waren ebenfalls Ziele der unterrichtenden Lehrkräfte.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen KBH, KBF1 und KBF2 erarbeiteten in drei Gruppen von 08:00 bis 11.00 Uhr an verschiedenen Stationen unterschiedliche Inhalte zum jüdischen Leben. Zu diesen Modulen gehörten:

  • Quellen- und Biographiearbeit im Stadtarchiv Erkelenz mit Frau Dr. Habersack
  • Führung auf der „Route gegen das Vergessen“ mit Herrn Rütten vom Heimatverein
  • Arbeit mit der WDR-History-App zum Leben von Anne Frank

Ab 11.30 Uhr fand dann eine Begegnung mit jüdischen Jugendlichen im Rahmen des Projekts “Likrat” statt, in der die Schülerinnen und Schüler viele spannende Informationen über das alltägliche und das religiöse Leben der Jugendlichen erhielten.

Die abwechslungsreichen Stationen, die vor allem die historische Perspektive beleuchteten, sowie die anschließende Gelegenheit, Fragen an die Jugendlichen zu deren aktueller Lebenssituation und dem Umgang mit Antisemitismus zu stellen, wurden von den Schülerinnen und Schülern der KBF und KBH als besonders gewinnbringend empfunden.