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Jugend debattiert
Das Berufskolleg Erkelenz und den Schulverbund Heinsberg würdig vertreten
Als Sieger waren sie aus dem Schulverbundswettbewerb Jugend debattiert 2006 des Kreises Heinsberg in der Altersstufe Sekundarstufe II (11. bis 13. Klasse) am 22. Februar hervorgegangen: Christopher Drews und Mark Rußert, beides Schüler der Klasse GM2 am Wirtschaftsgymnasium des Berufskollegs in Erkelenz. Damals hatten sie sich erfolgreich gegen ihre Mitdebattanten vom Cornelius-Burgh Gymnasium in Erkelenz und der Betty-Reis Gesamtschule Wassenberg durchsetzen können. Ihren Preis, ein dreitägiges professionelles Rhetorikseminar, hatten sie Anfang März bereits eingelöst, jetzt galt es, die Möglichkeit wahrzunehmen, sich auf Landesebene für das Bundesfinale in Berlin zu qualifizieren. In Begleitung ihrer Klassenlehrerin Frau Reitz machten sich beide auf ins Dietrich-Keuning-Haus nach Dortmund, wo die Landesqualifikation NRW am 29. März diesen Jahres stattfand. Es sollte ein langer Tag für die Delegation aus Erkelenz werden, denn Christopher und Mark mussten sich in je zwei Debattenrunden vor den Jurorinnen und Juroren behaupten. 52 Schülerinnen und Schüler aus NRW waren an diesem Tage angereist, um sich über die Fragen „Soll in Deutschland aktive Sterbehilfe erlaubt werden?“ und „Soll der Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie rückgängig gemacht werden?“ sachlich auseinanderzusetzen.
Im Vorfeld des Wettbewerbs hatten die Schülerinnen und Schüler nach Bekanntgabe der Themen zehn Tage Zeit, zu recherchieren und sich sachkundig zu machen, um möglichst gut vorbereitet in die Debatten gehen zu können. Dennoch machte sich Aufregung und Nervosität breit, schließlich wollten alle Debattanten mit ihren Argumenten überzeugen. Am Nachmittag war es dann so weit, die vier Finalisten standen fest. Leider waren unsere Vertreter aus Erkelenz nicht dabei, aber sie müssen sich mit ihren Leistungen nicht verstecken. Den Schulverbund des Kreises Heinsberg haben sie sehr würdig vertreten: Christopher Drews belegte den 9. und Mark Rußert den 32.Platz in einem Feld von 52 Teilnehmern.
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